8 Punkte für eine erfolgreiche SEO-Strategie

Eine Toller Beitrag den man einfach Lesen muss vom Author Michael Löhr von der Firma morfire

Eine hohe Sichtbarkeit in den Suchergebnissen wirkt sich positiv auf die Markenbekanntheit und die Anzahl der Verkäufe und eingehenden Leads aus. Eine auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene und gleichzeitig für Suchmaschinen optimierte Webseite ist der Grundstein für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Darüber hinaus gibt es noch weitere Punkte, die sich positiv auf die SEO-Performance einer Webseite auswirken. Die wichtigsten Punkte findet Ihr in unserem aktuellen Artikel zusammengefasst.

1. Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche bildet die Basis einer guten SEO-Strategie. Mit der Keyword-Recherche wird identifiziert über welche Wörter potentielle Kunden die eigenen Produkte suchen und welche Fragen sie sich im Kaufentscheidungsprozess stellen. Neben dem Suchvolumen muss auch die Suchintention, die hinter dem jeweiligen Keyword steckt, recherchiert werden. Hier wird zwischen drei Kategorien unterschieden:

Transaktionsgetriebene Suchanfragen
Bei Suchanfragen, die in diese Kategorie fallen verfolgt der Nutzer eine Kaufabsicht. Es wird direkt nach einem bestimmten Produkt oder Dienstleistung gesucht.

Informationsgetriebene Suchanfragen
Bei Suchanfragen dieser Kategorie sucht der Nutzer nach Informationen. Das kann sich direkt auf das angebotene Produkt beziehen oder auch eine allgemeine Frage sein, bei der sich der Suchende noch gar nicht bewusst ist, dass es ein Produkt gibt, was sein Problem löst.

Navigationsgetriebene Suchanfragen
Bei solchen Begriffen wird die Suchmaschine für die Navigation genutzt. Es wird beispielsweise nach einer bestimmten Seite gesucht.

2. Ansprechende Inhalte und optimierte Title Tags

Anhand der Ergebnisse der Keyword-Strategie werden die bestehenden Inhalte optimiert und neue Inhalte erstellt. Jedes relevante Keyword benötigt eine eigenständige Landingpage, die mit einem einzigartigen Title Tag und Meta Description versehen ist. Ob auf der Landing Page ein Produkt, eine Dienstleistung oder weiterführende Informationen (bspw. Blog oder Lexikonbeitrag) angeboten werden, richtet sich nach der Suchintention, die hinter dem jeweiligen Keyword steckt.

Auch wenn über Seiten, die für transaktionsgetriebene Suchbegriffe Platzierungen in den Suchergebnissen erzielen, eher direkte Verkäufe geniert werden, bieten besonders informationsgetriebene Suchbegriffe eine große Chance. Wie bereits in Punkt 1 erwähnt haben Nutzer, die sich noch in der Informationsphase befinden eventuell noch gar nicht in Erwägung gezogen, dass das angebotene Produkt ihr Problem lösen könnte. Wird auf der eigenen Webseite die Lösung des Problems präsentiert, wird man auch den ein oder anderen einen neuen Kunden gewinnen.

3. Technischer und struktureller Aufbau der Seite

Die besten Inhalte bringen nichts, wenn Suchmaschinen auf die Inhalte nicht zugreifen können. Entsprechend muss gewährleistet sein, dass Suchmaschinen die Inhalte möglichst vollständig crawlen und indexieren können. Über die Meta Tags Robots oder die Robots.txt dürfen somit keine wichtigen URLs ausgeschlossen werden.

Damit die Seitenbesucher die gesuchten Inhalte auch auf der Webseite finden, ist eine übersichtliche Navigations- und Seitenstruktur essentiell. Alle Unterseiten sollten mit möglichst wenig Klicks erreichbar sein und die Navigation so gestaltet werden, dass sie nicht überladen ist und sich auch in mobiler Ansicht gut bedienen lässt.

4. Responsive Design und mobile Optimierung

Vor kurzem hat Google angekündigt, dass der mobile Index der Hauptindex werden wird. Entsprechend wichtig ist es, dass sich eine Webseite auch in der mobilen Ansicht gut bedienen lässt und nutzerfreundlich konzipiert ist. Eine responsive Webseite, deren Layout sich flexibel an die Browser-Größte anpasst, bietet hier eine sehr gute Lösung. Der Vorteil einer responsiven Webseite gegenüber einer separaten mobilen Seite liegt vor allem darin, dass nur eine Seite gepflegt werden muss und die jeweiligen Inhalte nicht auf zwei URLs dargestellt werden.

5. Bilder auf der Seite optimieren

Ähnlich wie bei Platzierungen für informationsbasierte Keywords sind optimierte Bilder eine gute Möglichkeit, um Nutzer, die sich noch in der Informationsphase befinden auf die eigene Webseite zu leiten. Besonders bei Produkten kann ein gutes Bild auch den Unterscheid machen ob ein Nutzer das Produkt kauft oder abspringt und weitersucht.

Die Optimierung der Bilder ist zunächst mit relativ hohem Aufwand verbunden, wenn auf einen Schlag alle Alt Tags befüllt und Dateinamen angepasst werden müssen. Ist die Anpassung dieser Punkte jedoch direkt ein Teil des Prozesses, wenn ein neues Bild hochgeladen wird, hält sich der Aufwand in Grenzen.

6. Bewertungen auf der Seite

Nutzern die Möglichkeit zu geben Produkte direkt auf der eigenen Seite zu bewerten bietet mehrere Vorteile. Werden die Bewertungen mit HTML-Markups eingebunden besteht die Möglichkeit, dass die Bewertungen auch in den organischen Suchergebnissen angezeigt werden. Das wirkt sich einerseits positiv auf die Click Rate der Seite in den Suchergebnissen aus und andererseits auf die Konversionsrate der Nutzer, die sich bereits auf der Seite befinden und sich mit dem Produkt beschäftigen.

7. Social Media

Social Media und SEO-Maßnahmen lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. Social-Media-Kanäle sind geeignet zusätzliche Reichweite aufzubauen und mit der eigenen Community zu kommunizieren. Ist beispielsweise ein neues Produkt in Planung kann die Community schon frühzeitig über Facebook, Twitter oder auch LinkedIn und Xing darauf aufmerksam gemacht und unter Umständen sogar nach der Meinung gefragt und in den Entwicklungsprozess involviert werden. Über Social-Media-Kanäle lassen sich auch neue Inhalte der Webseite, wie beispielsweise Blog-Beiträge, schnell und effizient mit der Community teilen. Erfolgreiches Social-Media-Marketing führt dazu, dass die Markenbekanntheit steigt. Mit steigender Markenbekanntheit werden auch die Zugriffe über die organischen Suche ansteigen.

8. Bezahlte Werbung

Bezahlte Werbung und SEO lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. Über die bezahlte Werbung können kurzfristige Tests durchgeführt werden, um Einblicke in das Verhalten der Nutzer auf der Webseite zu gewinnen. Springen beispielsweise viele Nutzer, die über die bezahle Werbung auf die Landinpage geleitet werden, direkt wieder ab, wird das bei organischen Seitenzugriffen ähnlich sein. Da Google für die Bestimmung des Rankings Usersignale auswertet ist ein gutes Platzierung in den Suchergebnissen mit solch einer Landingpage eher unwahrscheinlich.

Fazit

Wie in den Punkten aufgegriffen geht eine gute SEO-Strategie über Keyword-Recherche und Onpage-Optimierung hinaus. Die Optimierung der eigenen Seite ist die Grundlage für eine gute SEO-Performance, wichtig ist aber auch, dass die Inhalte über soziale Netzwerke verbreitet werden und über bezahlte Werbung zeitnah Daten zum Userverhalten und der Keyword-Eignung gesammelt werden.

Quelle: https://www.more-fire.com/blog/8-punkte-fuer-eine-erfolgreiche-seo-strategie/

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