RSS Feed einrichten

Schritt für Schritt einen RSS Feed für WordPress einrichten

Fangen wir also an. Der Feed Service Feedburner ist ein Angebot von Google. Um den Service nutzen zu können benötigt man daher ein Google Konto. Erstellt also im ersten Schritt ein Google konto und folgt dann der Anleitung

1.Feedburner Website aufrufen

Nachdem ihr euch bei eurem Google Konto angemeldet habt, besucht ihr die Website http://feedburner.google.com.

 

2.Feed brennen

Dort angekommen könnt ihr nun euren Feed „brennen“. Ihr tragt also die URL eures Blogs in das Feld ein und klickt auf Next bzw. Weiter.

 

3.Quelle auswählen

Ein Blog hat mehrere Feeds. Wählt daher als Quelle für Feedburner das RSS 2.0 Feed aus.

 

4.Feed Name festlegen

Jetzt benötigt der Feed noch einen Namen. Sollte der Blogtitel noch nicht voreingestellt sein, könnt ihr dem Feed nun einen Namen geben.

 

5.Adresse des Feeds wählen

Anschließend müsst ihr eine Feedadresse wählen, unter der der RSS Feed in Zukunft erreichbar sein soll. z.B. http://feeds.feedburner.com/BlogName.

Mit den Einstellungen in Feedburner sind wir erst einmal fertig. Im nächsten Schritt müssen wir WordPress für den Feed vorbereiten.

 

1.Feedburner Plugin downloaden

Zuerst müssen wir das FD Feedburner Plugin aus dem WordPress Plugin Verzeichnis herunterladen und per FTP Programm direkt in das Verzeichnis wp-content/plugins/ hochladen. Alternativ könnt ihr das Plugin auch direkt über das WordPress Backend unter Plugins > installieren installieren.

 

2.Plugin aktivieren

Solltet ihr das Plugin noch nicht aktiviert haben, könnt ihr das jetzt machen.

 

3.Plugin mit dem Feed verknüpfen

Tragt in den Einstellungen des Plugins die oben gewählte Feedburner Adresse (http://feeds.feedburner.com/BlogName) ein. Das zweite Feld (Feedburner für Kommentare) kann leer bleiben.

 

4.Speichern

Klickt auf Save bzw. Speichern.

 

Das neue RSS Feed sollte jetzt funktionieren. Dies könnt ihr prüfen, indem ihr die originale Adresse des Feeds (www.EureBlogAdresse.de/feed) in den Internet Browser eintragt. Werdet ihr automatisch zu Feedburner weitergeleitet, funktioniert alles.

Es gibt allerdings noch einige weitere Einstellungen, um den eigenen Feed zu optimieren. Diese Einstellungen werden wieder im Feedburner Account vorgenommen.

Optimierung des RSS Feeds

Der Service Feedburner bietet unzählige Optionen zur Veränderung und Optimierung der Feeds. Größtenteils kann der neue Feed schon mit den Voreinstellungen genutzt werden, jedoch sind einige davon nicht so optimal. Daher sollten wir diese nun ändern und folgende drei Einstellungen vornehmen:

Optimize > BrowserFriendly
Die Option „BrowserFriendly” sollte unbedingt deaktiviert bleiben, da diese potentielle Abonnenten eures Feeds eher verwirrt, als diese zum Abonnieren zu animieren.

Optimize > SmartFeed
Diese Funktion kann einfach aktiviert werden.

Optimize > FeedFlare
Auch solltet ihr „FeedFlare“ aktivieren. Diese Funktion erweitert den Feed um verschiedenen Social Bookmark Links. In meinem Feed habe ich die Optionen „E-Mail this“, „Comments count“, „Add to del.icio.us (static)“ und „Twit This!“ aktiviert.

Publizieren des RSS Feeds

Feedburner bietet noch weitere Möglichkeiten, um neue Inhalte und Artikel eures Blogs bekannter zu machen. Die populärste und wichtigste Funktion ist das bekannte E-Mail Abo. Um dieses einzurichten, geht ihr wie folgt vor:

Publicize > Email Subscription
Aktiviert „Email Subscription“, das ihr unter Publicize findet. Dort könnt ihr unter anderem einstellen, dass Abonnenten einmal täglich eine E-Mail mit den neuesten Artikeln eures Blogs erhalten. Feedburner stellt euch dafür den Code für das Bestellformular zum Einbau in euren Blog bereit. Ihr habt anschließend vollen Zugriff auf die E-Mail Adressen eurer Abonnenten und könnt diese sogar aus Feedburner exportieren. Auch werdet ihr darüber informiert, wenn eure Leser das Abo abbestellen.

Publicize > Feedcount
Unter „Publicize > Feedcount“ erhalten ihr den Code für einen Counter der Feed Abonnenten, den ihr beispielsweise in die Sidebar eures Blogs einbauen könnt.